Digital Work

Digital Change braucht aktive HR Partner

Liebe Blogleser, in vielen Industriezweigen und Branchen ist Digital Change einer der Schlagworte der letzten Jahre. Wenn sich das Business ändert,  sollte HR als Partner kompetent zur Seite stehen. Aber ist das nicht schon falsch? Mitlaufen statt vorantreiben? Meiner Meinung nach muss HR schon heute Antworten auf die Fragen von Morgen finden und eruieren, wo Chancen und Risiken liegen, um qualitativ hochwertige Personallösungen anzubieten!

Microsoft zeigt im Video „Microsoft: Productivity Future Vision“ wie das Lernen und Arbeiten von Morgen aussehen kann.

Im wesentlichen geht es dabei um interaktives, eigenständiges  Lernen, um mobiles Arbeiten (überall auf der Welt), um Verschmelzung  von Leben und Arbeit, und die Unterstützung durch Technik. Dabei scheint vor allem die digitale Verbindung zum Netz und zu anderen Menschen selbstverständlich.

Ab Minute 2:37 kann man im Video sogar eine Art Personalauswahl erkennen. Die Dame sucht für eine bestimmte Aufgabe just in Time die richtige Qualifikation aus einem weltweiten Portfolio an Kandidaten. Die ausgewählte Kandidatin auf der anderen Seite des Globus bricht daraufhin ihre Freizeitaktivität ab und sucht ein Co-Working Space (Mietbüro) auf. Ich denke, dass wir in diesem Video einige Ansätze widerfinden, die schon in kurzer Zukunft Realität werden können. Auf Seiten des Personalwesen heißt das, sich über die neuen Gegebenheiten zu informieren und passende Lösungen bereit zu stellen. Lassen Sie mich hier etwas konkreter werden. HR muss aktiv an Rahmenbedingungen für  Strukturen, Prozesse und Regularien arbeiten. Im Video sieht der Betrachter nämlich nicht, dass die Dame einen Personaler anruft, um nach geeigneten Profilen zu suchen, oder dass die Kandidaten in Gehaltsverhandlungen mit der Personalabteilung geht. Das würde an sich auch zu lange dauern.

In diesem Beispiel hat HR im Vorfeld Strukturen und Möglichkeiten aufgestellt, wie passende Kandidaten erreicht werden können und unter welchen Bedingungen die Kandidatin am Projekt teilnehmen kann. Automatisierung und Digitalisierung finden nicht automatisch statt. HR muss aktiver Teil werden und bestehende Rahmenbedingungen in Frage stellen und ändern.

Teilen:   HR muss aktiver Teil werden und bestehende Rahmenbedingungen in Frage stellen und ändern

Aktuell macht eine Geschichte die Runde, in der eine Bewerberin (aktuell Lehrerin an einer deutschen Schule in Kulala Lumpur ) sich per Skype für eine Lehrerposition in Baden-Württemberg vorstellte. Trotz der positiven Bewertung wurde Sie wegen der aktuellen Rechtslage abgelehnt, denn nur eine persönliche Vorstellung würde zählen. (>zum Artikel<). Dieses negativ Beispiel zeigt, dass Digital Change kein Selbstläufer ist, und oftmals alte Regeln und Rahmenbedingungen den Fortschritt bremsen.

webTextmarkeFoto_FazitAls aktive Personaler und Business Partner sollten wir den Wandel in Richtung Digitalisierung (Digital Change) nicht abwarten und auf uns zukommen lassen. Der Wandel bringt Risiken, welche gemindert bzw. abgebaut werden müssen und Chancen, welche es gilt zu nutzen. Sicherlich stehen wir oft zwischen den Stühlen, wenn veränderte Gegebenheiten auf eingefahrene Prozesse und Regularien stoßen. HR muss seine Kompetenzen schärfen, um die unausweichlichen Veränderungen zu meistern und das Business zu unterstützen.

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